Die Isis

Die Isis

Wie bei Uranus und Neptun vorher, so wurden von den Astronomen in der Umlaufbahn des Pluto Abweichungen wahrgenommen. Man vermutete, dass der Pluto vielleicht doch noch nicht der äußerste Planet unseres Sonnensystems sein könnte, sondern dass es noch einen weiteren Planeten geben muss. Dieses Kraftfeld nannte man Transpluto. Aus diesen Abweichungen in der Umlaufbahn von Uranus und Neptun wurde die vermeintliche Umlaufbahn von Transpluto errechnet. In den allgemein gebräuchlichen Ephemeriden, (Bücher über die berechneten Planetenpositionen) sind die Berechnungen für Chiron und Transpluto leider noch nicht enthalten.
Es gibt aber Berechnungen der Laufbahnen dieser beiden Planeten im Handel zu kaufen. Das Buch Ephemeriden 1850 – 2050 ist im Astron – Verlag in Hamburg erschienen. Inzwischen haben viele Astrologen den Transpluto, dem man inzwischen den Namen Isis gegeben hat, in ihre astrologische Arbeit einbezogen. Der Name stammt aus der Mythologie. Isis war eine altägyptische Göttin. Für erwähnenswert halte ich die Tatsache, dass mehrere Astrologen auf der Welt, die mit diesem neuen Transpluto gearbeitet haben und Erfahrungen mit den Auswirkungen der Impulse durch Deutung der Aspekte zu anderen Planeten gemacht hatten, diesen neuen Planeten unabhängig voneinander Isis genannt haben. Inzwischen gibt es schon mehrere astrologische Computerprogramme, die Isis be-rechnen und in Horoskope einzeichnen. So z.B. auch das astrologische Software – Programm GALILEO von Dirk Paessler aus Erlangen / D, mit dem die Autorin arbeitet.
Die Impulse der Isis wirken partnerschaftlich, ausgleichend, zusammenhaltend, kontaktierend. Genau dieses astrologische Prinzip finden wir in der Zeit des 1. Herbstmonats, der Zeitqualität Waage, auf der nördlichen Erdhälfte vom 23. September bis zum 23. Oktober, auf der südlichen Erdhälfte in der Zeit vom 21. März bis 20. April.
Tag und Nacht halten sich jetzt auf der ganzen Welt die Waage. Es besteht Ausgeglichenheit zwischen der nördlichen und der südlichen Erdhälfte. Bis heute wird allgemein noch die Venus als Herrscherin in diesem Zeitthema (Zeichen) angesehen. Durch meine Arbeit mit der Isis als Herrscherin in der Zeitqualität Waage in den vergangenen Jahren bin ich der festen Überzeugung, dass sie das fehlende Bindeglied ist, um den Kreis der zwölf astrologischen Prinzipien zu schließen. Wir haben jetzt für jede der zwölf astrologischen Monate einen Planeten, der über dieses Prinzip herrscht.
Leider hat diese Geschichte noch einen Haken. Die Isis wurde noch nicht optisch entdeckt. Aus diesem Grunde lehnen noch viele Astrologen die Einbeziehung von Transpluto in ihrer Arbeit ab. Dieses Verhalten ist jedoch gerade bei Astrologen unverständlich. Schließlich haben ja auch Uranus, Neptun und Pluto vor ihrer Entdeckung existiert und ihre Wirkung getan, was ganz klar aus der Deutung von Ereignissen vor der Entdeckung dieser Planeten hervorgeht.
Nun haben die Astronomen aber Schwierigkeiten, diesen schon berechneten Transpluto zu finden und zweifeln schon an seiner Existenz. Aber wenn wir dieses letzte astrologische Prinzip aus der Erfahrung interpretieren, dann ist das Waage – Thema und somit sein Herrscher das Prinzip der Harmonie und des Ganzwerdens. Davon sind wir auf dieser Welt noch sehr weit entfernt. Die Planeten sind immer zu einer Zeit entdeckt worden, in der das Bewusstsein für die Qualität der jeweiligen Impulse in den Menschen wach geworden ist. Das Waage – Thema symbolisiert den siebenten astrologischen Monat, und somit repräsentiert es auch das siebente Haus. Was in diesem Haus dargestellt wird, ist immer ein Bild (Waage), eine Vorstellung (Waage) von dem, was uns in der Umwelt begegnet. Dieses Prinzip hat so seine Gültigkeit. Bei der Sichtbarwerdung von Isis, also bei der Entdeckung, würde aus einer Vorstellung plötzlich Realität, was in gar keiner Weise Sinn dieses Prinzips ist. Um aus der Vorstellung eine Realität werden zu lassen, sind andere astrologische Prinzipien zuständig.
Meine Annahme zu diesem Thema ist die Möglichkeit, dass Isis sehr schwer entdeckt werden kann. Vermutlich besteht sie aus einer Materie oder aus einem Gas, das Licht absorbiert und somit gar nicht reflektiert. Das Waage – Thema und die dazu gehörende Isis symbolisiert auch den Kontakt / Zusammenhalt. Sie könnte das Licht an sich binden.

Isis will dem Waage Prinzip entsprechend eine Vorstellung bleiben.

Die Umlaufbahn von Isis um die Sonne verläuft außerhalb von Pluto und beträgt nach den Berechnungen meiner Astrologie – Software GALILEO ca.655 Jahre. Zur Zeit der Geburt von Jesus Christus befand sich Isis nach Computer – Berechnungen auf 15° Löwe. Seit dem Jahre 1940 befindet sich Isis endgültig wieder im Löwe – Thema. Seit 1938 bis 1940 pendelte der Planet zwischen 29° Krebs und 1° Löwe hin und her. So ist der Beginn des 2. Weltkrieges von einer Konjunktion von Isis und Pluto auf 1° und 2° Löwe mit einem Orbis von nur 0°30“ geprägt. Seit Beginn unserer Zeitrechnung hat Isis demnach ungefähr dreimal die Sonne umrundet. Man kann schon sagen, es sind Zeitalter der Menschheit, die durch den Zyklus von Isis gesteuert werden. Im Jahre 2011 verlässt Isis erstmalig in diesem Umlauf das Löwe – Thema, um in das Jungfrau – Thema einzutreten. Im Jahre 2014 wird der Übergang endgültig. Zur Zeit erleben wir noch die Isis im Löwen, d.h. jeder gestaltet (Löwe) seine Vorstellungen (Isis) frei nach seiner Facon. (Zeitthema, in dem die Sonne sich jeweils befindet)